002 Was unterscheidet Gewinner von Verlierern?

Nur ein kleiner Gedanke, den ich vor paar Tagen hatte und auch direkt in einem Youtube-Video verarbeitet habe.

Auslöser des Gedankens waren die ersten Tage meiner 21 Tages Challenge. In dieser Challenge habe ich mich mir selbst gegenüber verpflichtet, gewisse Verhaltensweisen 21 Tage lang durchzuziehen.

Zu diesen Verhaltensweisen gehören:

  • Mindestens dreimal die Woche ins Fitnessstudio
  • Jeden Tag einen Einlauf
  • Jeden Tag 3 × 5 Minuten meditieren
  • Jeden Tag lesen
  • Mich an meinen Ernährungsplan halten
  • Täglich 4 l Wasser trinken

Dieser Ernährungsplan wurde mir vor einigen Monaten von meiner Ärztin erstellt und beruht auf die Metabolic Balance Diät. Damals habe ich diese Diät einige Zeit sehr streng eingehalten und habe insgesamt 17 Kilo abgenommen.

Der Antrieb damals war ein beschränkender Glaubenssatz. Ich war damals Single und war der Überzeugung, dass sich eine Partnerin so wie ich sie mir vorstelle und von der ich ein genaues Bild im Kopf hatte besser für mich gewinnen kann wenn ich schlank und muskulös bin.

Mir ist bewusst, dass das äußere Erscheinungsbild nicht ausschlaggebend ist, aber in meiner Welt ist es so das es auf jeden Fall eine Rolle spielt. Und da dieser beschränkende Glaubenssatz für mich zum Abnehmen sehr dienlich war, habe ich daran auch nichts mit meinen Techniken verändert.

Da ich ein starkes Warum hatte, war ich sehr eisern und habe das durchgezogen. Ich wollte eigentlich ca. 30 Kilo abnehmen. Als ich etwas mehr als die Hälfte davon geschafft hatte, passierte die Katastrophe:

Ich traf meine Traumfrau!

Und plötzlich war mein Warum weg. Wichtiger als das Abnehmen war auf einmal schöne Zeiten miteinander zu verbringen, wozu auch gemeinsames Essen und naschen gehörte.

Nein, der Jojo-Effekt hat nicht in seiner vollen Wucht zugeschlagen. Aber von den verlorenen 17 Kilo nahm ich ca. 6-7 Kg wieder zu.

Mehrere Versuche, die Ernährung wieder in die Diätphase umzustellen, schlugen fehl, weil für das Unterbewusstsein das starke Warum fehlte.

Was sollte ich also machen? Ohne ein wirklich starkes Warum wird das Unterbewusstsein seine Gewohnheiten nicht ohne weiteres ändern.

Ich habe mir ein neues starkes Warum erzeugt. Dieses Warum hat was mit einem Termin im April zu tun, über das ich hier jetzt nicht mehr verraten will. Aber es ist mir wichtig, dort sehr gut auszusehen.

Dieses Warum hat zu meiner 21 Tage Challenge geführt, die ich seit einigen Tagen durchführe. Ich dokumentiere meine Fortschritte auf YouTube. Wenn Du also sehen willst, wie es mir während der Challenge geht, dann schau dort doch einfach mal vorbei.

Die Challenge läuft seit einigen Tagen recht gut.

Nur bei der Ernährung gab es Probleme: Wenn ich den ganzen Tag lang alles gemacht habe was ich mir vorgenommen habe und dann am Abend zur Ruhe kam, kam das Verlangen auf Süßes.

Dieses Verlangen war so stark, dass ich dem nachgegeben habe. In den ersten beiden Abenden der Challenge habe ich genascht.

Ich merkte wie ein Teil in mir mir sagte: „Ender,  das hat doch eh keinen Sinn! Das klappt eh nicht. Dein Verlangen nach Süßes ist viel zu groß und du wirst das eh nicht durchziehen. Nimm lieber noch eine Tafel Schokolade und genießt den Abend!“

Diese Stimme hörte gar nicht auf zu reden!Ich will hier gar nicht alles schreiben, was sie mir so sagte. Am nächsten Morgen war das Gejammer in mir dann sehr groß. Ich hatte das Gefühl, versagt zu haben.

Doch ein anderer Teil in mir sagte: „Du schaffst das! Es gibt einen Unterschied zwischen einem Gewinner und einen Verlierer. Zwischen einem der seine Ziele erreicht, und einem der fehlschlägt. Ein Gewinner steht  wenn er hingefallen ist wieder auf und macht weiter.“

Es ist gerade Januar und wenn ich ins Fitnessstudio gehe, ist es dort verdammt voll.

Im Dezember war es sehr leer dort und auch im Rest des Jahres war die Anzahl der Leute eher übersichtlich. Aber im Januar sind die ganzen Menschen dort, die sich ihre Neujahrsvorsätze vorgenommen haben und diese erreichen wollen. Und mir gefällt das, dass die Leute sich Ziele setzen und ins Fitnessstudio gehen um diese zu erreichen.

Doch leider wird es bei den meisten so sein, dass ihnen das eine oder andere mal etwas dazwischenkommt, und sie nicht zum Training gehen können. Da ist vielleicht der ein oder andere wichtige berufliche Termin, oder ein privater Termin oder sonst irgendwas weswegen sie entweder das eine oder andere Training ausfallen lassen oder die Priorität des Trainings herunter geht, sodass sie nicht mehr eifrig hinterher sind. Andere Sachen sind auf einmal wichtiger!

Und ich verurteile das gar nicht!

Aber was dann oft passiert ist, dass nachdem man vielleicht 1, 2 oder dreimal nicht beim Training war zu sich sagt: „Ich war schon so oft nicht mehr dein Training, es macht jetzt keinen Sinn hinzugehen! Ich verschiebe es noch weiter!“

Und aus der „Verschrieben“ wird nach einigen Wiederholungen ein „Aufhören“.

Aber wenn man aufgehört hat, wann ist dann der beste Zeitpunkt um wieder anzufangen?

Jetzt!!!

Nachdem ich beim ersten Abend gesündigt habe, habe ich mir vorgenommen, am nächsten Tag einfach weiterzumachen!

Und als ich am zweiten Abend auch gesündigt habe, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, warum ich sündige! Ich bin dann mit mein NLP Techniken dran gegangen und habe mit einer sehr guten Freundin die auch Coach ist gesprochen.

Danach habe ich das WARUM als Bild vor meinem inneren Auge noch größer gemacht!

Die Lust nach Süßem war zwar immer noch da, aber das Ziel war attraktiver und so habe ich danach nicht mehr gesündigt. Ich merke zwar, dass der Wunsch nach Süßem immer noch da ist, aber mein Wunsch mein Ziel zu erreichen ist noch größer!

Der Unterschied zwischen einem Gewinner und einem Verlierer ist, dass der Gewinner sein Ziel weiter im Auge behält dieses Ziel immer größer macht und nicht aufgibt, bis er dort angekommen ist! Und wenn ein Gewinner einen Fehler macht, schwach wird oder vom Weg abkommt, sagt er sich: „Jetzt erst recht!“

Und so bleibe ich bei meiner 21 Tages Challenge! Jetzt erst recht!

Und es kann sein das ich hier und da vielleicht schwach werde. Aber dann gehe ich in mich und finde den inneren Grund, warum das Süße attraktiver war als mein Ziel und verändere meine inneren Bilder und Gefühle mit meinen Techniken, um weiter am Ziel zu bleiben!

Und so mache ich weiter und ich hoffe, dass Dich dieser Beitrag vielleicht zu der einen oder anderen kleinen Erkenntnis geführt hat, die dafür sorgt, dass du deine Ziele nicht mehr aufgibst.

Bleib dran!

Denn verloren hast du erst, wenn du aufgegeben hast.

An dieser Stelle muss ich an ein Video vom YouTuber Flying Uwe denken. Ich verfolge seinen Kanal gerne, da er mich recht stark motiviert.

Ich verlinke die Stelle über die ich hier schreibe hier mal eben:

https://youtu.be/S7LVQtx-qm0?t=2m27s

Er will trotz Eisglätte zum Training fahren. Die Idee, nicht zu fahren, kommt gar nicht bei ihm auf. Erst. Als seine Frau ihm ins Gewissen redet, verschiebt er die Fahrt. Das nenne ich ein „Erfolgsmindset“

In diesem Sinne…..

Alles Gute!

Dein Ender