005 Was Du tun musst, um am Ende auf ein glückliches Leben zurückschauen zu können Teil 1 / 2

Whow, was eine Erkenntnis.

Dieses Buch hat mich wirklich umgehauen, oder besser gesagt, war ein Augen-Öffner:

Bronnie Ware, eine Krankenschwester, die sterbende betreut hat, hat über Jahre diese Menschen kurz vor ihrem Tod gefragt, was diese am meisten im Leben bereuen bzw. was sie in ihrem Leben, wenn Sie zurück könnten, gerne anders gemacht hätten. Sie stellte fest, dass immer wieder die gleichen Antworten kamen. Denn wen man kurz davor ist, aus dem Leben zu gehen, öffnet sich der Blick auf das wesentliche, und diese Weisheit der Sterbenden sollten wir uns alle ansehen und uns überlegen, ob wir auch warten wollen, bis es zu spät ist, etwas zu ändern, oder ob wir jetzt schon von denen lernen und es besser machen wollen, damit wir am Ende unseres Lebens in Frieden und glücklich diese Existenz verlassen können.

Ich möchte Dir hier gerne die Top 5 Punkte nennen, die Sterbende bereuen und gerne anders gemacht hätten.

1. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mir im Leben treu zu bleiben und nicht das Leben zu leben, das andere von mir erwarteten
Das war die häufigste Ursache für Reue von allen. Wenn Menschen realisieren, dass ihr Leben fast vorbei ist und sie es genauer betrachten, wird leicht erkennbar, welche Träume unerfüllt geblieben sind.

Wir erinnern uns an Zeiten, wo wir jung und unbeschwert waren und Träume und Pläne hatten, was wir alles erleben und schaffen wollten. Doch dann kam es anders, als geplant. Anstatt das zu tun, was wir wollten, haben wir angefangen das zu tun, was andere von uns erwarten. Teilweise haben wir sogar gedacht, wir würden das tun, was wir selber wollten. Träume, Wüsche, Begierden und Ziele wurden uns eingeimpft, sei es von Menschen, die es gut mit uns meinten, oder Menschen, die uns nur was verkaufen wollten. Aber dazu an anderer Stelle mehr.

Anstatt Feuerwehrmann oder Schlagzeuger zu werden, oder Abenteurer, oder Archäologe, wurdest Du Beamter, Einzelhandelskaufmann, Steuerfachangestellte oder was auch immer. Du hattest einfach einen Job, der nur dafür da war, das nötige Geld zu verdienen, um die Sachen zu kaufen, die Du eigentlich gar nicht willst.

Du hast nie die Weltreise gemacht, bist nie Fallschirm gesprungen oder bist nie mit Delphinen schwimmen gegangen.

Die meisten sterbenden hatten nicht einmal die Hälfte ihrer Träume gelebt und mussten mit dem Bewusstsein sterben, dass der Grund dafür Entscheidungen waren, die sie getroffen oder nicht getroffen hatten.

Es ist sehr wichtig, auf dem Lebensweg wenigstens einige unserer Träume anzunehmen und auszuprobieren. Ab dem Zeitpunkt, an dem wir unsere Gesundheit verlieren, ist es oftmals zu spät. Bis zu ihrem Verlust merken wenige, welche Freiheit uns Gesundheit verschafft.

Was kannst Du besser machen?

Ich empfehle jedem, sich hier mal Gedanken über seine Träume und Ziele zu machen, die er vielleicht bereits lange vergessen hat, und mit einer Löffelliste anzufangen. Hierzu werde ich noch einen Artikel Schreiben

2. Ich wünschte, ich hätte nicht so hart gearbeitet
Dieser Satz kam hauptsächlich von männlichen Sterbenden. Da von Männern oft noch verlangt wird, sich beruflich für die Familie aufzuopfern, verbringen sie die meiste Zeit bei der Arbeit. Sie gründen eine Familie, um Familienglück zu erleben, haben aber nur wenig von der Familie. Meistens gehen sie arbeiten, bevor die eigenen Kinder aufwachen, und nach der Arbeit wenn sie wieder zu hause sind, schlafen sie vielleicht auch schon oder sie sind zu geschafft von der Arbeit, um überhaupt Freude an den eigenen Kindern zu haben.

Noch schlimmer ist es, wenn es dann zur Trennung kommt, und die „Mutter“ mit den Kindern weg ist und der Vater sogar die eigenen Kinder nicht sehen darf. Zahlen darf er trotzdem, d.h. Er darf sich immer noch aufopfern und seine Lebenszeit gegen Geld eintauschen, welches er seiner Ex-Partnerin und den eigenen Kindern gibt, ohne in den Genuss dieser zu kommen. Hier ist ein Gesellschaftlicher Wandel nötig, denn auch Väter und Männer sind Menschen und nicht nur Lasttiere.

Alle sterbenden Männer bedauerten es zutiefst, so viel Zeit ihres Lebens in der Tretmühle einer Arbeiterexistenz verbracht zu haben.

Was kannst Du besser machen?

Ich habe mit Hilfe von NLP Techniken herausgefunden, welche Ziele wirklich meine sind und verfolge nur noch diese. Dabei habe ich mich von gesellschaftlichen Erwartungen gelöst, z.B. ein Eigenheim zu besitzen, ein „standesgemäßes“ Auto zu fahren oder eine „repräsentative Wohnung“. Mein Leben ist wesentlich bescheidener geworden und ich bin fokussiert auf das, was mich glücklich macht: Meine Arbeit als Coach/Trainer und meine Familie. Ich habe, da ich in diesen Punkten so klar mit mir bin, natürlich auch nur eine Partnerin neben mir zugelassen, die das ähnlich sieht.

Die Punkte 3 bis 5 werden im nächsten Podcast besprochen