013 Rückblick 2017 und Vorschau 2018 ... und Geschenke!

In diesem Podcast gibts eine kleine Rückschau auf das Jahr 2017, eine Vorschau auf das Jahr 2018 … und Geschenke

  • Rückschau 2017
    • NLP Tagesworkshops
    • Hypnose Tagesworkshops
    • 3-Tage Glaubenssatz Workshop
    • 6 Tage NLP Diploma Ausbildung
  • Vorschau 2018
    • NLP und Hypnose Tagesworkshops in Mannheim und Frankfurt
    • 4-Tage Glaubenssatz Workshop
    • 6 Tage NLP Ausbildung in Frankfurt
    • 5 Tage Hypnose Ausbildung in Frankfurt
    • 5 Tage Hypnose Ausbildung in Mannheim
    • Wochenendworkshop mit 4 Trainern im September…dazu später mehr
    • Umfrageergebnisse: Was soll in die Hypnose-Ausbildung rein?
  • Rabattgutscheine (Gültig bis zum 24.12.2017) in der Facebook-Gruppe
    (Bis 200€ Rabatt)

Links:

Facebook-Gruppe:
https://www.facebook.com/groups/233029493516975/

NLP-Tagesworkshops:
http://ender-aysal.de/nlp-tagesworkshop-ds/

Hypnose-Tagesworkshops:
http://ender-aysal.de/hypnose-tagesworkshop-ds/

Glaubenssatz-Workshop:
http://ender-aysal.de/glaubenssatz-workshop/

NLP-Diploma-Ausbildung:
http://ender-aysal.de/nlp-diploma/

Hypnose-Ausbildung:
http://ender-aysal.de/hypnose-diploma/

012 Freiheit oder Struktur?

Vor wenigen Tagen  hatte ich ein Gefühl. Mir fehlte was…. Aber was?

Ich bin ein Mensch, dem Freiheit ganz wichtig ist. Teilweise wurde mir das sogar vorgeworfen aus unterschiedlichsten Bereichen.

Ich hasse es, wenn meine Freiheit von Dritten eingeengt wird oder wenn mir vorgeschrieben wird, was ich zu tun habe und wie ich zu denken oder fühlen habe.

Ich erlebe viel bei Coachings und Trainings, dass gerade die Menschen zu mir kommen, die sich Freiheiten erobern möchten. Entweder möchten sie raus aus dem täglichen Hamsterrad oder sie möchten etwas tun, aber irgendwie können sie es nicht tun, weil ihnen irgendetwas diese Freiheit nimmt, und seien es die eigenen Gedanken oder Gefühle.

Da ich den Weg aus dieser Gefangenschaft heraus selber gegangen bin helfe ich dabei gerne.

Doch etwas fehlte trotzdem!

Ich merkte, dass ich dazu neigte, in den Tag hineinzuleben, einfach zu dümpeln, fernzusehen und ein wenig was Produktives nebenher zu machen…immer das, worauf ich gerade Lust hatte. Da fing ich mal an dieses Buch zu lesen, dann jenes, dann einen Blogartikel zu schreiben, dann ein wenig an meiner Homepage herumzubasteln, dann die Online-Akademie zu gründen…immer nur so viel wie ich Lust hatte…..und ich wurde immer unzufriedener.

Denn ich hatte auf einmal jede menge Baustellen…

  • 20 Bücher, die ich gerade laß. Und eigentlich laß ich keines.
  • 5 Blogartikel, die ich schrieb, aber eigentlich schrieb ich keines wirklich.
  • 5 Online-Kurse, die alle technisch vorbereitet sind, aber keines ist fertig.
  • Der Schreibtisch ein wenig aufgeräumt, aber es sah nicht wirklich aufgeräumt aus.
  • Jede Menge gewaschene Wäsche, die zwar trocken war, aber nicht im Schrank und nicht gebügelt.
  • Eine halbfertige Steuererklärung die auf meinem Schreibtisch lag.

Es fehlte das Erfolgserlebnis, etwas fertig gemacht zu haben. Und das führt zu Frust…zumindest bei mir!

Aber da war auch diese große Lust, Sachen fertigzustellen. Den Erfolg zu genießen, etwas beendet zu haben. Meine digitale ToDo Liste auf der App Todoist wurde immer länger und länger…Ich machte etwas erst dann zu Ende, wenn es dringend und wichtig war, quasi kurz vor Abgabe.

Ich habe in mich hinein gefühlt und war überrascht als ich neben meinem Wunsch nach Freiheit auch etwas anderes spürte: Den Wunsch nach Struktur und Plan! Bin ich vielleicht doch nicht der Freiheits-Mensch?

Ich habe dann viel über meinen Freiheitswunsch nachgedacht und kam auf eine Erkenntnis, die eigentlich auf der Hand lag. So wie vieles aus der Persönlichkeitsentwicklung war es etwas ganz einfaches.

Was bedeutet für mich Freiheit eigentlich?

Freiheit bedeutete nicht, nichts tun zu müssen. Nein!

Freiheit bedeutete für mich, selber bestimmen zu können. Selber bestimmen, was ich mit meiner Zeit mache. Das bedeutet nicht immer das zu tun, worauf ich gerade Lust habe, sondern ab und zu auch mal die Kröte zu schlucken, um danach noch mehr feiern zu können.

Freiheit bedeutete für mich, die Freiheit zu haben, welches Hamsterrad ich will, und ob ich überhaupt eines will.

Denn ehrlich gesagt, macht mir das Hamsterrad Spaß!

  • Wenn ich einen Workshop gebe oder ein Coaching, dann bin ich in einem Hamsterrad. Aber dieses Hamsterrad macht mir Spaß! Ich habe es mir ausgesucht und es bringt mich weiter! Den ganzen Tag rumsitzen und nichts tun wäre nicht mein Ding!
  • Ich habe geheiratet! Das heisst ich habe mich für Monogamie entscheiden und habe nicht mehr die sexuellen Freiheiten, die ich vorher hatte. Und das ist super so! Ich habe mich dazu entschieden, aus freien Stücken!
  • Ich habe mich entscheiden, den Beruf den ich jetzt mache zu machen. Ich könnte auch von Harz4 leben, und so sparsam wie ich bin könnte ich das vielleicht sogar. Auch das war eine freie Entscheidung.

Also kam ich zu dem Entschluss, dass der Wert, der mir so wichtig ist vielleicht mit dem Wort Freiheit nicht so genau getroffen ist. Ich habe mich für ein Anderes Wort entscheiden:

Selbstbestimmung!

Ich möchte selbst bestimmen, was ich tue, wann ich es tue, und mit wem. Das bedeutet nicht, dass ich nichts tue, was mir andere sagen. Ich kann selbstbestimmt entscheiden, ob ich einer Bitte oder einer Anweiseung folge oder nicht, und in diesem Fall die Konsequenzen tragen will.

Und auf einmal war der innere Widerstand gegen Struktur weg! Ich hatte sogar große Lust drauf!

Also habe ich folgendes gemacht!

Ich bin Kinestät! Mir ist es wichtig, etwas zu berühren, etwas mit meinen eigenen Händen zu machen. Erst dann wird es real. So sehr ich auch ein Technik-Freak bin, haben für mich digitalisiere ToDos nicht die gleiche Wirkung wie welche aus Papier.

In meinem Bücherregal habe ich mehrere Notizbücher..so richtig schöne Einbände. Ich habe sie immer gekauft, weil die Idee, in ein schönes Einband zu schreiben mir gefiel, aber als Technik affiner Mensch habe ich dann stattdessen immer Apps genutzt… und mache ich immer noch.

Jetzt gerade nutze ich z.B. Scrivener (Affen-Link zu Scrivener), um diesen Artikel zu schreiben. Ich mache es nicht auf Papier. Das mache ich, weil ich hier einfach nur produziere, d.h. es fließt aus mir raus.

Wenn ich etas jedoch aufnehmen will, also entweder etwas lernen oder mein Unterbewusstsein auf meine Ziele programmieren, dann macht es Sinn, wenn ich das mit Stift und Papier mache. Denn dadurch, dass ich meine Hände nutze ist es für mich bedeutsamer und es brennt sich tiefer in mein Unterbewusstsein ein, als wenn ich das nur tippen würde.

Ich habe also eines meiner Notizbücher genommen, per Hand ein Bullet Journal gebastelt. Wie das genau funktioniert, werde ich in einem anderen Artikel erklären. Ich überlege auch, ob ich dazu vielleicht eine Vorlage bastle, das Du ausdrucken und nutzen kannst.

Startup Stock Photos

In diesem Journal habe ich Monats- und Tagesübersichten für meine Ziele und ToDos.

Ich setzte mich jeden Abend hin und mache folgendes:

  • Was habe ich heute geschafft? Das feiere ich!
  • Was habe ich heute nicht geschafft, was geplant war? Ist das überhaupt wirklich wichtig? Bringt es mich weiter? Wenn ja, dann übernehme ich es für den nächsten Tag.
  • Ich plane am Abend vorher meine ganzen ToDos für morgen. Und be jedem Punkt überlege ich: Bringt es mich wirklich weiter? Muss ich das machen? Oder streiche ich den Punkt einfach?

Dadurch, dass ich bereits am Abend davor geplant habe, was ich tun MÖCHTE, kann ich morgens mit frischer Energie direkt starten!

Es ist ja inzwischen erwiesen, dass sehr viele erfolgreiche Menschen gewisse Routinen haben vor allem eine Morgenroutine. Das Geheimnis dahinter ist folgendes:

  1. Schaffst Du Dir eine Routine mit positiven Sachen die dir langfristig gut tun und führst Du diese Sachen einfach aus ohne darüber nachzudenken, werden die positiven Effekte kommen.
  2. Entscheidungen zu treffen kostet uns viel Energie! Wenn Du Routinen hast, verbrauchst Du weniger Energie und kannst diese in Deine Ziele stecken. Wenn Du morgens schon vor Deinem Kleiderschrank stehst und Dir 20 Minuten überlegst, was Du Dir anziehen willst, hast Du schon eine Menge Energie und Kreativität aufgebraucht. Ich habe mir z.B. 30 Paar gleicher Socken gekauft….ich greife einfach in die Kiste und ziehe mir eine raus…ich muss nicht lange nachdenken. Und auch meine Bekleidung liegt schon am Abend vorher bereit, sodass ich nur noch zugreifen und mich anziehen muss. Nutze Deine Entscheidungs-Energie für Sachen, die dich wirklich weiter bringen.

Ich kann mich also Morgens an meinen Schreibtisch setzen, mein Notizblock aufmachen, die Seite mit meinen ToDos für heute aufschlagen und loslegen. Ih mache einfach ohne nachzudenken. Und das bringt Resultate.

Ich fühle, wie mir diese Struktur hilft, produktiv zu sein, Ziele zu erreichen und mich dadurch glücklicher zu fühlen.

Wie sieht das bei Dir aus? Bist Du auch ein Mensch, dem Selbstbestimmtheit wichtig ist? Wenn ja, wie ist das mit Der Struktur? Wie machst Du das und wie sind Deine Erfahrungen?

Schreibe es einfach in die Kommentare oder schicke mir eine Email an info@enderaysal.de … ich freue mich von Dir zu hören.

011 Werden NLP und Hypnose nicht überschätzt?

Viele Coaches und Trainer versprechen, mit NLP & Hypnose Veränderungen in nur einer Sitzung. Ist das nicht größenwahnsinnig von diesen Coaches? Schließlich gibt es Psychologen, die an Problemen jahrelang arbeiten. Da wirkt es doch eher marktschreierisch, wenn es im NLP und in der Hypnose heisst, dass Veränderungen in Minuten möglich sind.

Glaubst Du, dass Veränderungen innerhalb von Minuten überhaupt möglich ist? Nein?

Glaubst Du an Liebe auf den ersten Blick? Hast Du das schon mal erlebt? Da verändert sich doch eine Menge in sehr kurzer Zeit.

Oder erinnerst Du dich daran, wie Du vielleicht die klassischen Star Wars Filme geschaut hast und was mit Dir passierte, als im zweiten Film (Episode V) Darth Vader den berühmten Satz sagte „Luke, ich bin dein Vater“… hat sich nicht da was bei dir verändert…schlagartig?

Wie lange glaubst Du brauchen wir, um eine Phobie zu erzeugen? Das geht innerhalb von Sekunden. Stell Dir vor Du steigst nichtsahnend in einen Fahrstuhl, die Türen schließen sich, das Licht geht aus und der Fahrstuhl fällt auf einmal 10m in die Tiefe (Ich weiss, sowas ist praktisch unmöglich, weil Fahrstühle in diesem Punkt sehr sicher gebaut sind, aber hier geht es um ein Gedankenexperiment). Ist es unwahrscheinlich, dass du danach auf einmal ein Unwohlgefühl hast, in einen Fahrstuhl einzusteigen?

Ich erinnere mich daran, wie ich als ganz kleines Kind vom Kinderwagen aus jeden Hund gestreichelt habe – ich liebte Hunde – …bis einer einmal gebellt hat….danach war Schluss…. So schnell geht das.

Wir Menschen sind so gebaut, dass wir sehr schnell lernen können, wenn etwas sehr bedeutsam ist. Und jedesmal, wenn wir was lernen, verändern wir uns.

Aber genau wie nicht jeder, der aus einem Fahrstuhlunfall rausgeht danach eine Fahrstuhlphobie hat hat auch nicht jede NLP-Technik oder jede Hypnose sofortige Ergebnisse. Denn destruktive Veränderungen wie z.B. Phobien lernen wir schnell, diese wieder in etwas anderes umzuformen kann länger dauern…aber nicht viel.

Was aber mit den genannten Techniken auf jeden fall passiert, ist, dass die entsprechenden Prozesse die zur Veränderung führen angestoßen werden.

Wenn ich eine Raucherentwöhnung mache habe auch ich nur eine Erfolgsquote von geschätzt 80%, und auch bei den Erfolgen ist das Ergebnis anders, je nach dem, was der Klient will. Einige haben direkt nach der ersten Sitzung bereits keinerlei Verlangen mehr. Die kommen direkt beim Ergebnis an. Bei anderen ist der Prozess angestoßen, und die müssen sich 48 Stunden zurückhalten und dürfen nicht rauchen, bis der Prozess durchgelaufen ist.

Wenn der angestoßene Prozess nicht sabotiert wird durch Handlungen oder Ergebnisse, kann der auch schnell zum Erfolg führen.

Viele Therapeuten sind erst mal skeptisch was NLP und Hypnose betrifft, was aus unterschiedlichsten Gründen verständlich ist. Jedoch darf man nicht vergessen, dass NLP dadurch entstanden ist, dass man die erfolgreichsten Therapeuten und Methoden untersucht und die Essenz herauskristallisiert hat. Es wäre verwunderlich, wenn NLP dann nicht besonders effektiv wäre.

Trotzdem ist Vorsicht walten zu lassen, wenn ein Coach oder Therapeut rasend schnelle Ergebnisse verspricht. Diese können zwar eintreten, aber nicht zwangsläufig.

010 Wofür steht NLP ?

NLP . Wofür stehen diese drei Buchstaben eigentlich?

Mit einem kleinen Ausflug in die Neurowissenschaften und einigen persönlichen Geschichten wird erkläre ich Dir, wofür diese drei Buchstaben stehen und was NLP bedeutet.

Den Artikel dazu findest Du unter:

http://ender-aysal.de/wofuer-steht-nlp/

009 Was ist NLP?

Ich werde oft von Leuten, die NLP zum ersten Mal hören gefragt, was NLP denn genau ist. Und meine Antwort darauf ist nicht immer die gleiche. Sie hängt stark vom Kontext ab.

Nehmen wir etwas was du wahrscheinlich sehr gut kennst: Einen Computer. Was genau ist der Computer? Die Antwort darauf wird wahrscheinlich sehr unterschiedlich ausfallen je nachdem wen du fragst. Für den einen wird ein Computer eine moderne Version einer Schreibmaschine sein. Für den anderen ist es Facebook. Wieder andere sehen in einem Computer ein Werkzeug mit dem sie wunderbar Videoschnitt und Audioschnitt machen können. Für manche ist es ein Informationsterminal und wieder für andere ein Riesenspielzeug. Computer wurden hauptsächlich so erfolgreich, weil sie sinnlos sind. Damit meine ich nicht das sie für jemanden kein Sinn haben. Ein Computer an sich hat erstmal keine Aufgabe, ist nicht für die Lösung eines bestimmten Problems geschaffen.Und vor allem, wenn du einen Laptop vor dir hast ohne jegliche Software und ohne Betriebssystem ist er höchstens als Untersteller für einige Gläser sinnvoll. Erst durch die Software die für bestimmte Kontexte geschrieben wurde bekommt der Computer einen Sinn. Für mich ist der Computer momentan eine Aufnahmegerät. Ich spreche hier ein Text und schaue zu, der Computer die Sprache aufzeichnet und eine MP3 draus macht für meinen Podcast. Will ich mich mit Freunden unterhalten, starte ich einfach Skype. Und falls ich mal in den Luxus der Langeweile kommen sollte, kann schon mal sein, dass ich mich auf Facebook rumtreiben. Vielleicht lese ich auf dem Bildschirm auch ein eBook oder ich höre mir ein Podcast oder ein Hörbuch an.

Doch was hat mein Computer mit NLP zu tun?

Meinen ersten Kontakt zu NLP hatte ich ca. 2009. Nicht, weil ich mich für NLP interessierte, sondern weil ich ein Problem hatte. Es gab einen Bereich in meinem Leben wollte ich gerne weiterentwickeln wollte. Es ging hier um zwischenmenschliche Kommunikation. Als ich mich in den entsprechenden Communitys herum trieb und Kontakt zu Leuten suchte mich da weiter bringen, hörte ich zum ersten Mal die drei Buchstaben NLP. Man konnte wohl seine zwischenmenschlichen Kommunikationsfähigkeiten sehr stark verbessern, wenn man NLP einsetzt. Somit lernte ich NLP als ein Werkzeug in der zwischenmenschlichen Kommunikation kennen.

Da ich jedoch recht schnell auf Blockaden in mir stieß die einer Weiterentwicklung im Weg standen, kam ich in Kontakt mit einem NLP Coach. Er half mir mit NLP die Ursachen für diese Blockaden zu finden und diese schnellstmöglich zu überwinden. Und schon hatte ich NLP in einem neuen Kontext kennen gelernt. Und zwar als Coaching Werkzeug. Später erfuhr ich, dass NLP seine Ursprünge in den Bereichen Coaching und Psychotherapie hat, aber inzwischen weit daraus ausgewachsen ist.Auf der Suche nach Literatur, die mich in eine Ecke weiter bringt, stieß ich auf erstaunliches. Es schien keinen Lebensbereich zu geben, was mit NLP nicht besser ging. Ich fand Bücher über NLP und Psychotherapie, Bücher mit NLP für Lehrer, NLP im Verkauf, NLP in der Beziehung, NLP zu persönlichen Weiterentwicklung, NLP zum Abnehmen, NLP für Karriere, kreativer mit NLP uvm… die Liste ließe sich beliebig weiterführen.

Schnell merkte ich, dass man NLP vielleicht ein klein wenig durch Bücher schnuppern kann, aber um es wirklich zu lernen musste man in ein Seminar. Denn nur im Miteinander der Teilnehmer und unter Führung eines Trainers kann man NLP erst wirklich lernen, denn NLP muss man erleben um es zu Lernen.Ich buchte meine erste NLP Ausbildung und war fasziniert. Obwohl ich erst später merkte, wie substanzlos und oberflächlich dieser Trainer einem NLP beibrachte, hat es mich doch massiv weiter gebracht. Ich lernte nicht nur die Grundlagen von NLP und Hypnose und eine Sichtweise auf Menschen die mir den Umgang mit Menschen wesentlich angenehmer machte, sondern dadurch, dass diese Coaching-Techniken einen nicht nur gezeigt wurden, sondern wir diese untereinander benutzt haben um uns bei realen Problemen zu unterstützen, merkte ich, wie ich mich langsam während dieser Ausbildung veränderte. In weiteren Ausbildungen bei anderen Trainern ging es dann richtig los mit den Veränderungen in mir.

Meine Kommunikation mit Menschen wurde besser, und ich wusste immer genauer, was ich im Leben will. Ich wurde mir selbst mehr bewusst und konnte besser verstehen, warum manche Sachen so liefen, wie sie liefen.Mir wurde bewusst, warum ich bislang einiges nicht erreichen konnte, was ich erreichen wollte, und ich wusste was ich zu tun hatte, damit ich in Zukunft das, was erreichen will, doch erreichen kann. Ich wurde meinen inneren Dialogen gegenüber achtsam, und habe angefangen diese zu verändern, wenn sie nicht nützlich waren. Ich habe in dem und weiteren Ausbildungen nicht nur NLP gelernt, sondern ich habe mich weiter entwickelt. Darauf war ich nicht vorbereitet.

Also, was ist NLP? Ist es ein Modell der Welt? Ist es ein Modell des Menschen? Sind es Kommunikationswerkzeuge? Sind es Werkzeuge zur persönlichen Weiterentwicklung? Ist es Manipulation? Therapie? Coaching?

Es ist das was du daraus machst! Ein Computer kann ich nutzen um Briefe zu schreiben, um zu spielen, oder um Atomraketen zu starten und einen Krieg zu führen. Genauso kann ich NLP zu sehr unterschiedlichen Sachen nutzen. Für mich persönlich ist es eine nützliche Sichtweise auf Menschen mit einem Set von Kommunikationswerkzeugen, mit dem ich mich und andere in ihrem Leben dabei unterstützen kann, Ziele zu erreichen und ein Leben voller guter Gefühle zu leben. Es hat mir dabei geholfen, meine Rolle in meinem Leben zu verändern. War ich vorher ein Spielball im Strom des Lebens, passiv den Strömungen und Emotionen ausgeliefert, habe ich jetzt gelernt, proaktiver zu sein und mich öfters aktiv dazu zu entscheiden, dass es mir gut geht, anstatt schlecht.Ich liebe es, Menschen mit den gelernten Werkzeugen ein wenig dabei zu unterstützen, ihr Leben glücklicher und erfolgreicher zu leben.

Das ist NLP für mich. Für mich ist es zum Lebensinhalt geworden.Was ist NLP für Dich? Schreibe es in die Kommentare und lass es mich wissen. Ich freue mich von dir zu hören.

Dieser Artikel ist der Start einer Miniserie rund um das Thema NLP, und in den nächsten Folgen werde ich noch tiefer in das Thema einsteigen und genau zeigen, wofür NLP geeignet ist, wofür es nicht geeignet ist und was es mir in meinem Leben gebracht hat und was es vielleicht Dir bringen kann.

Ganz liebe Grüße!

Dein Ender.

008 Hilft Hypnose beim Abnehmen

In diesem Podcast gehe ich auf die Frage ein, ob Hypnose beim Abnehmen hilft.

Probleme beim Abnehmen bzw Übergewicht kann unterschiedliche Gründe haben:

  1. Falscher oder kein Sport
  2. Dickmachende Ernährung
  3. Stress
  4. Gesundheitliche Gründe

Hypnose oder andere Techniken wie NLP oder Systemisches Coaching können bei den meisten Abnehm-Hindernissen helfen.

Buchempfehlungen (Affiliate-Links):

  1. Die Weizenwampe http://amzn.to/2wDtNn2
  2. Abnehmen ohne Diät und Sport: http://amzn.to/2veCJRI

Link zum Original-Artikel: http://ender-aysal.de/kann-man-mit-hypnose-abnehmen/

007 Raus aus dem Alltag - Die Löffelliste

Die Löffelliste ist die Geheimwaffe, mit der Du wieder Farbe, Pep und Abenteuer in Dein Leben holst.

In diesem Video erkläre ich Dir, wie Du diese Liste erstellst und Dein Unterbewusstsein darauf programmierst, diese auch umzusetzen….

…für ein Leben mit Erfolg und Freude.

den Kompletten Artikel findest Du unter http://ender-aysal.de/ea-007-raus-aus-dem-alltag-die-loffelliste

006 Was Du tun musst, um am Ende auf ein glückliches Leben zurückschauen zu können Teil 2 / 2

Nachdem wir im letzten Podcast die zwei wichtigsten Punkte besprochen haben, die sterbende bedauern, geht es heute weiter mit den restlichen 3 Punkten.

3. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, zu meinen Gefühlen zu stehen
Viele Menschen unterdrückten ihre Gefühle, um in Frieden mit anderen zu leben. Sie passen sich auch hier den Erwartungen anderer an. Schon als kleines Kind wird einem beigebracht, Emotionen zu unterdrücken und nett zu anderen zu sein, auch wenn man es nicht will. Das nennt sich dann “Höflichkeit” und “Gute Erziehung” Eigentlich wird Kindern hier beigebracht, unehrlich zu sein, nicht zu den eigenen Gefühlen zu stehen.

Sicherlich ist es wichtg, dass Kinder lernen, sich auch mal zurück zu halten und sich zu benehmen, aber das sich ausleben und Gefühle zeigen dürfen wird oft dann im Gegenzug vergessen​

Deswegen ließen sie sich die sterbenden in einer mittelmäßigen Existenz nieder und wurden niemals zu der Person, die sie nach ihren Fähigkeiten hätten sein können.

Viele entwickelten deshalb Krankheiten, die in Verbindung zu ihrer Bitterkeit und ihrem Groll standen.

Natürlich ist ein friedliches Miteinander wichtig und man darf seine Gefühle gerne zeitweise kontrollieren und oft ist es sinnvoll, nicht jedem Gefühlimpuls nachzugeben. Aber langfristig ist es für alle ein Gewinn, wenn wir unsere Gefühle und Wünsche ehrlich kommunizieren.

Was kannst Du besser machen?

Ich für mich habe beschlossen, mehr in mich hineinzuhören – mehr als dass ich versuche herauszufinden, was andere erwarten. Da ich in mir auch den Wunsch habe, andere nicht unnötig zu verletzen und ein harmoniebedürftiger Mensch bin, ist das friedliche Interagieren mein eigener Wunsch, und nicht der Versuch, es anderen Recht zu machen. Aber im Zweifel gehen meine Wünsche und Bedürfnisse vor.

Wenn ich in mich hineinfühle, versuche ich bei jedem Gefühlsimpuls seine Herkunft herauszufinden. Ist dieser Gefühlsimpuls wirklich meiner, oder ist es etwas, was ich von anderen übernommen habe?

Und dann kommuniziere ich ehrlich! Ich sage meinen Mitmenschen – was ich mir wünsche und wie ich mich fühle, und handle auch entsprechend! Ich gehe keine Kompromisse ein, die sich für mich schlecht anfühlen, denn wenn sich ein Kompromiss schlecht anfühlt, ist esnicht mein Kompromiss.

Dadurch werden meine Beziehungen zu meinen Mitmenschen viel erhlicher und authentischer, und ich habe die Gewissheit bei Menschen, die mich mögen, dass sie mich aufgrund meiner Selbst mögen, und nicht wegen Vorspiegelung falscher Tatsachen.

Wie ehrlich bist Du zu Dir selber und zu anderen bislang gewesen, und möchtest Du da in Zukunft auch was ändern?

4. Ich wünschte, ich hätte Kontakt zu meinen Freunden gehalten
Wir vergessen oft, wie wichtig alte Freunde sind. Wir nehmen uns zu wenig Zeit, diese zu treffen, Zeit mit Ihnen zu verbringen, und zwar Qualitätszeit. Alles andere scheint wichtiger und dringlicher zu sein…Die eigene Familie, der Partner, die eigenen Kinder, die Arbeit…..

Aber leider viel zu oft passiert es, dass der Partner irgendwann weg ist, die Kinder ausziehen und ein eigenes Leben führen, die Arbeit weg ist…..

…aber die alten Freunde sind oft das, was bleibt. Wirkliche Freunde überdauern alles andere und das sind dann die, die in den letzten Wochen des eigenen Lebens vielleicht noch da sind.

Was kannst Du besser machen?

Nimm Dir Zeit für Freunde. Blocke Dir Zeit und mache Termine mit Ihnen, die fest in Deinem Terminkalender geblockt sind. Vergiss nicht, dass diese Freunde ein wichtiger und essentieller Teil deines Lebens sind. Wenn sie weg sind, kannst Du keine neuen kaufen. Achte aber dabei darauf, dass Du dich mit Deinen Freunden wohl fühlst. Wenn Du das Gefühl hast, dass Du Dich jedes mal nach einem Treffen mit einem bestimmten Freund ausgesaugt und leer fühlst, dann überlege Dir, ob Du diesen Freund wirklich behalten willst.

Achte auch darauf, dass Du einen Freundeskreis hat, der das gleche Geschlecht hat wie Du. Männer sollten einen Männer-Freundeskreis haben, und Frauen einen Frauen-Freundeskreis. Das heisst nicht, dass Du nur gleichgeschlechtliche Freunde haben solltest, aber Du solltest als Frau Frauenabende und als Mann Männerabende haben, wo das andere Geschlecht unerwünscht ist. Denn der freie unbeobachtete/unzensierte Austausch mit Geschlechtsgenossen ist wichtig. Auch hierzu wird es einen Artikel bald geben wo ich genauer darauf eingehe

5. Ich wünschte, ich hätte mir selbst erlaubt, glücklicher zu sein
Viele Menschen lernen bin zum Lebensende nicht, dass jeder für seine Gefühle verantwortlich ist. Niemand anderes kann Dir Gefühle aufzwingen. Niemand kann Dich glücklich oder unglücklich machen.

Das wusste schon der alte Epiklet:​

Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern die Vorstellungen und Meinungen von den Dingen. -Epiktet (50-138 n.Chr.)
Oder in meiner Version:

Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern die Bedeutung, die wir ihnen geben. -frei nach Epiktet (50-138 n.Chr.)
Alles, was im Äußeren passiert, passiert erst mal und ist nicht mit Gefühlen verbunden. Das merkst Du, wenn Du realisierst, dass es bei jedem Ereignis Menschen gibt, die sich freuen, und andere werden unglücklich. Aber das macht klar, dass jedes Ereignis erst mal neutral ist.

Wir sind es, die den Ereignissen eine Bedeutung geben und somit emotional nach unserer Wahl darauf reagieren.

Und auch Du kannst langsam lernen, deine emotionale Reaktion zu kontrollieren. Im NLP nennt sich das „State management“. Wir können lernen, unseren eigenen Zustand zu kontrollieren. Vielleicht nicht zu 100%. Aber nachdem wir eine Emotion wahrgenommen haben, können wir diese willentlich beeinflussen. Ich habe hierüber ein Ebook mit 3 Techniken verfasst, welche Du kostenfrei herunterladen kannst.
Bei meinen unterschiedlichen NLP-Workshops lernst Du die entsprechenden Techniken. Denn wenn Du die Fähigkeit hast, dich auch bei schlimmen Ereignissen dich in einen guten Zustand zu versetzen, kannst Du in diesem guten Zustand viel viel besser Lösungen und Auswege finden. Denn der schlechte Zustand ist ressourcenlos und man hat einen Tunnelblick, wo mögliche Lösungen ausgeblendet werden.

Was kannst Du besser machen?

Lerne Gelasseneheit und lerne, deinen emotionalen Zustand zu kontrollieren. Dann kannst Du Dich jederzeit in einen glücklichen Zustand führen. Mache Deine Löffelliste und erlaube Dir, diese auch zu leben. Du wirst merken, wie gut sich das anfühlt und wie glücklich und selbstbewusst Du dann auf einmal wirst.

Ich hoffe der Artikel hat Dir gefallen und hat Dich vor allem weitergebracht in Richtung eines glücklichen Lebens. Schreibe Deine Erkenntnisse gerne in die Kommentare und schreibe mir eine Email.

Ich freue mich, von Dir zu hören.

Dein Coach für ein besseres Leben

Dr. Ender Aysal

005 Was Du tun musst, um am Ende auf ein glückliches Leben zurückschauen zu können Teil 1 / 2

Whow, was eine Erkenntnis.

Dieses Buch hat mich wirklich umgehauen, oder besser gesagt, war ein Augen-Öffner:

Bronnie Ware, eine Krankenschwester, die sterbende betreut hat, hat über Jahre diese Menschen kurz vor ihrem Tod gefragt, was diese am meisten im Leben bereuen bzw. was sie in ihrem Leben, wenn Sie zurück könnten, gerne anders gemacht hätten. Sie stellte fest, dass immer wieder die gleichen Antworten kamen. Denn wen man kurz davor ist, aus dem Leben zu gehen, öffnet sich der Blick auf das wesentliche, und diese Weisheit der Sterbenden sollten wir uns alle ansehen und uns überlegen, ob wir auch warten wollen, bis es zu spät ist, etwas zu ändern, oder ob wir jetzt schon von denen lernen und es besser machen wollen, damit wir am Ende unseres Lebens in Frieden und glücklich diese Existenz verlassen können.

Ich möchte Dir hier gerne die Top 5 Punkte nennen, die Sterbende bereuen und gerne anders gemacht hätten.

1. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mir im Leben treu zu bleiben und nicht das Leben zu leben, das andere von mir erwarteten
Das war die häufigste Ursache für Reue von allen. Wenn Menschen realisieren, dass ihr Leben fast vorbei ist und sie es genauer betrachten, wird leicht erkennbar, welche Träume unerfüllt geblieben sind.

Wir erinnern uns an Zeiten, wo wir jung und unbeschwert waren und Träume und Pläne hatten, was wir alles erleben und schaffen wollten. Doch dann kam es anders, als geplant. Anstatt das zu tun, was wir wollten, haben wir angefangen das zu tun, was andere von uns erwarten. Teilweise haben wir sogar gedacht, wir würden das tun, was wir selber wollten. Träume, Wüsche, Begierden und Ziele wurden uns eingeimpft, sei es von Menschen, die es gut mit uns meinten, oder Menschen, die uns nur was verkaufen wollten. Aber dazu an anderer Stelle mehr.

Anstatt Feuerwehrmann oder Schlagzeuger zu werden, oder Abenteurer, oder Archäologe, wurdest Du Beamter, Einzelhandelskaufmann, Steuerfachangestellte oder was auch immer. Du hattest einfach einen Job, der nur dafür da war, das nötige Geld zu verdienen, um die Sachen zu kaufen, die Du eigentlich gar nicht willst.

Du hast nie die Weltreise gemacht, bist nie Fallschirm gesprungen oder bist nie mit Delphinen schwimmen gegangen.

Die meisten sterbenden hatten nicht einmal die Hälfte ihrer Träume gelebt und mussten mit dem Bewusstsein sterben, dass der Grund dafür Entscheidungen waren, die sie getroffen oder nicht getroffen hatten.

Es ist sehr wichtig, auf dem Lebensweg wenigstens einige unserer Träume anzunehmen und auszuprobieren. Ab dem Zeitpunkt, an dem wir unsere Gesundheit verlieren, ist es oftmals zu spät. Bis zu ihrem Verlust merken wenige, welche Freiheit uns Gesundheit verschafft.

Was kannst Du besser machen?

Ich empfehle jedem, sich hier mal Gedanken über seine Träume und Ziele zu machen, die er vielleicht bereits lange vergessen hat, und mit einer Löffelliste anzufangen. Hierzu werde ich noch einen Artikel Schreiben

2. Ich wünschte, ich hätte nicht so hart gearbeitet
Dieser Satz kam hauptsächlich von männlichen Sterbenden. Da von Männern oft noch verlangt wird, sich beruflich für die Familie aufzuopfern, verbringen sie die meiste Zeit bei der Arbeit. Sie gründen eine Familie, um Familienglück zu erleben, haben aber nur wenig von der Familie. Meistens gehen sie arbeiten, bevor die eigenen Kinder aufwachen, und nach der Arbeit wenn sie wieder zu hause sind, schlafen sie vielleicht auch schon oder sie sind zu geschafft von der Arbeit, um überhaupt Freude an den eigenen Kindern zu haben.

Noch schlimmer ist es, wenn es dann zur Trennung kommt, und die „Mutter“ mit den Kindern weg ist und der Vater sogar die eigenen Kinder nicht sehen darf. Zahlen darf er trotzdem, d.h. Er darf sich immer noch aufopfern und seine Lebenszeit gegen Geld eintauschen, welches er seiner Ex-Partnerin und den eigenen Kindern gibt, ohne in den Genuss dieser zu kommen. Hier ist ein Gesellschaftlicher Wandel nötig, denn auch Väter und Männer sind Menschen und nicht nur Lasttiere.

Alle sterbenden Männer bedauerten es zutiefst, so viel Zeit ihres Lebens in der Tretmühle einer Arbeiterexistenz verbracht zu haben.

Was kannst Du besser machen?

Ich habe mit Hilfe von NLP Techniken herausgefunden, welche Ziele wirklich meine sind und verfolge nur noch diese. Dabei habe ich mich von gesellschaftlichen Erwartungen gelöst, z.B. ein Eigenheim zu besitzen, ein „standesgemäßes“ Auto zu fahren oder eine „repräsentative Wohnung“. Mein Leben ist wesentlich bescheidener geworden und ich bin fokussiert auf das, was mich glücklich macht: Meine Arbeit als Coach/Trainer und meine Familie. Ich habe, da ich in diesen Punkten so klar mit mir bin, natürlich auch nur eine Partnerin neben mir zugelassen, die das ähnlich sieht.

Die Punkte 3 bis 5 werden im nächsten Podcast besprochen

004 Warum Menschen zu mir kommen

Du bist hier gelandet, weil Du Dich für das Thema Veränderung interessierst. Weil Du Dich dafür interessierst, wie man seine Lebensqualität erhöhen kann. Entweder für Dich selber, oder Du willst anderen helfen.
Ich kann nicht wissen, was Du suchst, aber ich kann Dir erzählen, was die meisten, die zu mir kommen – sei es zu einer meiner Workshops oder zu einer Einzelsitzung- suchen.

Interessanterweise sind 80% meiner Kunden Frauen ab 30 aufwärts. Das liegt aber wahrscheinlich daran, dass Frauen eher dazu neigen, sich bei Problemen Hilfe zu holen und sich coachen zu lassen. Da haben wir Männer noch Nachholbedarf.

Warum suchen Menschen meine Hilfe?

Die Gründe, warum Kunden kommen, sind dann aber wieder Geschlechtsunabhängig und man kann die Kunden in 2 Gruppen aufteilen

◆ Die erste Gruppe sind Menschen, die in ihrem Leben einiges aufgebaut haben. Sie haben Geld, Familie und Freunde. Und trotzdem gibt es irgendwas, was sie verändern möchten. Sie stört irgendein Gefühl oder ein Verhalten, was sie verändern möchten.
⁃ Manche möchten vielleicht einfach mit dem Rauchen aufhören, oder mit dem Fingernägel kauen oder ein paar Pfunde ab- oder zunehmen.
⁃ Andere haben Gedanken oder Verhaltensmuster, die sie zurückhalten, irgendwas endlich zu tun, was sie schon immer wollen.
⁃ Und wieder andere sind, obwohl sie scheinbar alles haben, was sie erreichen wollten, unglücklich. Der Partner ist da, das Haus, Kinder, Beruf…alles von außen betrachtet super, und trotzdem ist da diese innere Leere. An dieser Stelle denke ich an prominente Mitmenschen, die scheinbar alles hatten, und trotzdem tot unglücklich waren und teilweise daran gestorben sind. Ich denke beispielsweise an Michael Jackson, aber auch an Leute wie den beliebten Schauspieler Robin Williams oder den z.B. aus Blues Brothers bekannten John Belushi.

◆ Die zweite Gruppe sind Menschen, die in einem Lebensbereich (Partnerschaft, Leidenschaft, Sex, Gesundheit, Beziehungen, Persönlichkeit etc) absolut feststecken, quasi blockiert sind. Sie sabotieren sich selber und setzen sich zwar Ziele, aber erreichen diese nie. Sie wollen den Traumpartner, das Geld, Gesundheit. Teilweise wissen sie auch genau, was sie tun müssten um Ihr Ziel zu erreichen. Aber es klappt nicht. Es ist wie ein innerer Kampf. Und diesen Kampf schaffen sie alleine nicht aufzulösen. Da komme ich ins Spiel.

Die Kraft dahinter: Gefühle

Das gemeinsame an beiden Klientengruppen ist, dass es am Ende um Gefühle geht. Die erste Gruppe, die scheinbar alles hat, hat das GEFÜHL der Unzufriedenheit, der inneren Leere. Bei der zweiten Gruppe ist es ein Gefühl, was sie zurückhält, das Richtige zu tun.

◆ Sie wollen diesen einen Menschen, den sie attraktiv finden gerne ansprechen.
◆ Sie wollen sich gerne Selbstständig machen oder sich beruflich neu orientieren.
◆ Sie wollen sich gesund ernähren.
◆ Sie wollen sich mehr bewegen.
◆ Sie wollen sich mehr Zeit für Menschen nehmen, die sie lieben.

Dieses Gefühl, das sie zurückhält, hat viele Ausprägungen:

◆ Angst,
◆ Zweifel,
◆ Motivationslosigkeit,
◆ Bequemlichkeit

Diese Gefühle halten uns zurück, was zu verändern und dafür den ersten Schritt zu gehen.

Und diese Gefühle entstehen nicht einfach so. Diese Gefühle erzeugen wir! Gefühle sind der Sprachrohr unseres Unterbewusstseins. Unser Unterbewusstsein ist die eigentliche Schaltzentrale unseres Handelns.

Und oft versuchen wir diese Gefühle, mit denen unser Unterbewusstsein mit uns kommuniziert, zu unterdrücken. Wie wollen keine Angst haben, nicht Zweifeln, uns zwanghaft motivieren und mit Druck aus der Komfortzone raus.

Aber unser Unterbewusstsein meint es nur gut mit uns. Es will, dass es uns gut geht, dass wir überleben und uns wohl fühlen. Diese scheinbar schlechten Gefühle haben also eine positive Absicht.

Vielleicht fragst Du Dich gerade : „Was kann denn die positive Absicht sein? Das kann ich mir nicht vorstellen!“

Diese sind oft gut versteckt. Prinzipiell will unser Unterbewusstsein unser Überleben sichern, Schmerz vermeiden und gute Gefühle erzeugen. Wenn Dein Unterbewusstsein also Dich davon abhält, irgendwas zu tun, frag Dich, welcher Schmerz hier vermieden wird.

◆ Du sprichst diesen einen Menschen nicht an, weil Du Angst vor Ablehnung hast.
◆ Auch den Schritt zum beruflichen Wechsel machst Du evtl. Nicht, weil Du Angst vor der Ablehnung bei der Bewerbung, oder beim Selbstständig machen beim Kunden.
◆ Wenn Du den Schritt zum Abnehmen nicht machst, können da ganz viele Glaubenssätze dahinter stecken
⁃ Vielleicht hast Du als Kind mal gehört, wie irgendjemand zu irgendjemanden gesagt hat „Der hat so abgenommen, ist jetzt so richtig mager, der ist bestimmt Krank.“.
⁃ „Iss damit Du groß und Stark wirst!“ , was im Umkehrschluss bedeutet, „Wenn Du nicht isst, wirst Du klein und Schmächtig!“
⁃ Vielleicht hast Du auch mitgekriegt, wie jemand kurz vor seinem Tod massiv abgenommen hat.
⁃ Abgesehen davon, haben wir alle noch ein „Steinzeit-Programm“ in uns, was will, dass wir für schlechte Zeiten möglichst viel Fett sammeln, was dazu führt, dass wir uns den Bauch vollschlagen und dann in den „Couch-Modus“ gehen, wo wir unsere gesamte Energie für die Verdauung aufwenden und alles andere an Aktivität abschalten.
◆ Du erlaubst Dir nicht, Dich auf einen Menschen voll und ganz einzulassen, weil ein Teil in Dir glaubt, dass das eh schlimm und schmerzhaft enden wird.

Und wenn wir das nicht respektieren und dagegen handeln, lernt unser Unterbewusstsein, dass es noch lauter mit uns kommunizieren muss. Und schwups, werden die Gefühle stärker. Wir haben auf einmal mehr Angst, zweifeln mehr, und demotivierter und bequemer.

Wenn wir uns zwingen, eine Diät zu machen oder uns gesund zu ernähren, wird der Heisshunger nur größer.
Wenn wir einige Schritte in Richtung dieses attraktiven Menschen gehen, wird die Angst zu Panik.

Gegen diese Ängste anzukämpfen, ist also nur bedingt sinnvoll. Es gehört am Ende mit dazu und kann Sinn machen, aber sinnvoller ist es erst mal zumindest auch die Wurzel des Problems zu gehen. Und genau das mache ich als Coach. Als Coach gehe ich mit Dir durch emotionale Prozesse, um Erkenntnisse zu gewinnen und Blockaden zu lösen. Hierbei handelt es sich um emotionale Erkenntnisse. Denn wenn wir etwas nur im Kopf vertehen, bringt das nicht wirklich was. Wir müssen was im Bauch, im Herzen, also auf der Gefühlsebene verändern

Wie bearbeiten wir die zugrunde liegenden Ursachen der Gefühle?

Hierfür habe ich eine Reihe von Werkzeugen, vorwiegend aus dem Bereich NLP und Hypnose.

Dadurch, dass ich Klienten mit Hilfe der Hypnose in eine Trance versetze – was sie manchmal gar nicht so bewusst mitbekommen, da für sie gefühlt der Zustand gar nicht so anders ist als sonst, bekommen wir einfach einen besseren Zugang zum Unterbewusstsein – sowohl um herauszufinden, was im Unterbewusstsein passiert, aber auch um im Unterbewusstsein was zu verändern.

Manchmal reicht eine Sitzung. Manchmal braucht man auch eine zweite oder dritte Sitzung. Es kann sein, dass erst nach der ersten Bearbeitung des Themas ein tieferer Zugang zum Unterbewusstsein ermöglicht wird, sodass wir noch tiefer liegende Gründe, Glaubenssätze oder Blockaden finden. Manchmal ergeben sich tiefer sitzende Kernglaubenssätze oder aufrechterhaltende Bedingungen, welche bei der ersten Sitzung noch gar nicht zugänglich war.

Es ist manchmal verwunderlich, welche tiefsitzenden Glaubenssätze vielleicht der Grund für das Übergewicht, das Rauchen, das Single-Dasein, den finanziellen Notstand oder welches Problem da noch sitzt.

Möchtest du mehr darüber wissen? Hast du jetzt Fragen? Vielleicht zu einem Thema, was ich gerade beschäftigt? Dann stell sie mir. Schreibe einen Kommentar unter diesen Artikel